SOA funktioniert nur mit eindeutigen Objektschlüssel und nicht mit lokalen DB-Sequenzen

Architektonisch ist es ein muss jedes Objekt mit einem eindeutigen Identifier (Schlüssel/Key) zu versehen. Ich persönlich tendiere sogar zu sagen, dass Objektschlüssel und nicht zuletzt der PrimaryKey in der DB weltweit eindeutig sein muss und nicht mit einer einfachen DB-Sequenz erzeugt werden sollte. Alternative zur Sequenz sollte die GUID () Funktion (evtl. noch Versionsnummer) in der Oracle DB verwendet werden. Erst mit dem eindeutigen Objektschlüssel lässt sich eine erfolgreiche SOA mit dedizierten Domänen und Verantwortlichkeiten (Daten- bzw. Objekthoheit) etablieren. Auch das XRef Pattern mit einer Übersetzungstabelle in der Mitte sollte nur als letzter Lösungsansatz in Betracht gezogen werden. Das Verwenden von Datenbank Constraints zu externen Domänenobjekte sind in einer SOA gänzlich zu vermeiden – Domänenintern sind sie natürlich erlaubt. Ohne konsequentes anwenden dieser Prinzipien wird eine SOA von der Prozessorientierung zur Datenreplikation verkommen – leider sehe ich das schon heute allzu oft. Insbesondere DB-Designer und ad hoc Anwendungsentwickler müssen sich in einer SOA zu dem Grundsatz Divide et impera zurückbesinnen.

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~ von bmaier - 5. April 2010.

Eine Antwort to “SOA funktioniert nur mit eindeutigen Objektschlüssel und nicht mit lokalen DB-Sequenzen”

  1. […] Kunden, Organisationseinheiten) gehalten werden und diese alleinig über eindeutige Schlüssel (GUID) logisch referenziert werden – hier existiert kein DB-Constraint (Ausnahmen durch programmatische […]

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